Struxdorf, 8. April 2026 – Die anhaltend hohen Kraftstoffpreise verschärfen den wirtschaftlichen Druck auf die heimische Landwirtschaft in einem nicht länger tragbaren Ausmaß. Gleichzeitig belasten sie Bürger, Familien, das Handwerk und weite Teile der mittelständischen Wirtschaft. Was sich an der Zapfsäule zeigt, wirkt sich längst auf die gesamte Wertschöpfung im ländlichen Raum, auf die Erzeugung von Lebensmitteln und auf die Versorgungssicherheit in unserem Land aus.

Die Landwirtschaft steht dabei unter besonderem Druck. Unsere Betriebe sind auf Mobilität, Maschinen, Energie, Dünger und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Während umliegende Mitgliedstaaten ihre Erzeuger und Bürger gezielt entlasten, verschärft Deutschland den Kostendruck weiter. Das ist weder wirtschaftlich vernünftig noch gesellschaftlich verantwortbar.

Wir fordern die Bundesregierung deshalb mit Nachdruck auf, endlich zu handeln.

Unsere Forderungen sind:

  • Steuersenkung statt Steuererhöhung
  • Weg mit der CO2-Bepreisung
  • Halbierung der Energiesteuer
  • Einführung eines echten Agrardiesels
  • Versorgungssicherheit bei Energie, Dünger und Nahrungsmitteln
  • Klare Herkunftskennzeichnung bei allen Lebensmitteln
  • Bürokratieabbau statt Bürokratiezuwachs
  • Europäische Wettbewerbsfähigkeit statt deutscher Alleingänge
  • Besserstellung in der Wertschöpfungskette und echte Marktteilhabe der Landwirte – um steigende Kosten in der Preisgestaltung berücksichtigen zu können
  • Düngerausgleich ähnlich der umliegenden EU-Staaten
  • Bürokratiearme EEG-Verlängerung bei Biogasanlagen – und mindestens zehn Jahre Nutzung der Heimatenergie
  • Wiedereinführung von steuerfreien Biokraftstoffen

 

Unser Appell an die Bundesregierung:

Die aktuelle Entwicklung ist nicht länger hinnehmbar. Wer heimische Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und eine sichere Versorgung erhalten will, muss jetzt handeln. Die Landwirtschaft braucht keine weiteren Belastungen, sondern faire Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Entlastung und politische Verlässlichkeit.

Wir erwarten von der Bundesregierung einen klaren Kurswechsel:
hin zu Entlastung, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und echter Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft.

 

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